Schwedisch-Lappland muss sauber bleiben.

Die E4 ist mit 1.600 km Schwedens längste Nationalstraße und erstreckt sich von Helsingborg in Südschweden bis fast zum Polarkreis und wird auch vom Schwerlastverkehr hoch frequentiert. Risse und Spurrinnen sind die unweigerlichen Folgen. Um diese auf der Nationalstraße nachhaltig zu beseitigen, wurde die Deckschicht komplett abgefräst. Zwischen den Städten Lulea und Torino sollte im Anschluss auf einer 22 km langen Stecke ein 2 cm starker Dünnschichtbelag in beiden Fahrtrichtungen eingebaut werden.

Der Einbau erfolgte mit dem Vögele Fertiger Super 1800-2 mit integriertem SprayJet Modul. Da die Nationalstraße im Bereich der Baumaßnahme drei Spuren mit zusammen 13 m Breite hat, wurde die Dünnschicht in drei Bahnen von knapp 4,50 m auf den abgefrästen Asphalt eingebaut. Denn die maximale Arbeitsbreite des Super 1800-2 beim Einsatz als Sprühfertiger beträgt 5 m. So blieb dem Einbauteam genügend Flexibilität, um in den Kreuzungsbereichen und Abfahrten Zwickel herzustellen und die Bahn zu verbreitern. Auch in Abschnitten, in denen mit variabler Arbeitsbreite gearbeitet werden musste, wurde der komplette Bereich vor der Bohle mit Emulsion besprüht.

Insgesamt wurden 13.000 t Mischgut und 300 t Emulsion eingebaut. Die Emulsion bestand aus einem Latex-Anteil, ca. 65% Bitumen und ca. 35% Wasser und wurde in einer Dosierung von ca. 1 kg/m² aufgetragen. Bereits in den ersten 5 Tagen hatte das Team 8 km der Fahrbahn in kompletter Breite eingebaut, sodass einer termingerechten Abwicklung nichts im Wege stand.

Die Baustelle: Nationalstraße E4, Schweden
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