Der richtige Umgang macht sich bezahlt.

Verschiedene Werkzeuge für MOBICONE Kegelbrecher

Um aus einem Kegelbrecher eine konstant hohe Materialmenge mit hoher Endproduktqualität zu erhalten, sollten mobile Kegelbrechanlagen im optimalen Bereich betrieben werden. Bei KLEEMANN Kegelbrechern ist bereits ab Werk für eine hohe Prozesssicherheit gesorgt. Mit der Anwendungsexpertise von KLEEMANN können Anwender zusätzlich den Brechprozess optimieren. Dies beginnt bei der Auswahl und Zusammensetzung des richtigen Werkzeugs, das aus Kegel und Mantel besteht.

Für harte Aufgaben: mobile Kegelbrechanlagen der MOBICONE Serie

Wie alle KLEEMANN Anlagen zeichnen sich die mobilen durch hohe Leistung, niedrigen Verbrauch und ein durchdachtes Maschinenkonzept aus.

Zusätzlich unterteilt KLEEMANN sein Produktportfolio in zwei Linien: EVO und PRO . Die MOBICONE EVO Anlagen sind vielseitig einsetzbar, einfach zu transportieren, haben kurze Setup-Zeiten und eine hohe Maschinenverfügbarkeit. Die MOBICONE PRO Brechanlagen sind für den fordernden Einsatz im Steinbruch gemacht. Dazu sind sie besonders robust und wartungsarm, sehr leistungsfähig und ermöglichen durch externe Stromeinspeisung einen rein elektrischen Betrieb.

Eine wichtige Gemeinsamkeit der MOBICONE PRO- und EVO-Line: die Werkzeuge der Brecheinheit sind in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten erhältlich. Denn der Einsatz des richtigen Werkzeugs ist der Schlüssel für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt und für eine möglichst hohe Stundenleistung.

MOBICONE
1. Verschiedene Brechwerkzeuge zur Wahl: das Werkzeug von MOBICONE Kegelbrechern
  • Ein Kegelbrecher von KLEEMANN liefert je nach Einsatzfall hohe Tonnagen für den Straßenunterbau oder hochqualitative Endprodukte für die Beton oder Asphaltindustrie.
  • Die Brechkammer wird je nach Bedarf mit unterschiedlichen Brechwerkzeugen ausgestattet. KLEEMANN Kegelbrechern der EVO- und PRO-Line stehen Standard- und Short-Head-Werkzeuge zur Wahl.
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Mantel

Oberes Werkzeug

Kegel

Unteres Werkzeug

2. Auswahl des richtigen Werkzeugs: Wann Standard, wann Short Head?
  • Die Brechwerkzeuge werden entsprechend zur Aufgabegröße und dem gewünschten Endprodukt ausgewählt, damit die gesamte Verschleißoberfläche genutzt und die gewünschte Leistungsfähigkeit während der gesamten Lebensdauer erreicht wird.
  • Die Standard-Brechwerkzeuge decken den Sekundärbereich mit Aufgabegrößen bis zu 240 mm ab.
  • Die Short-Head-Brechwerkzeuge decken den Tertiärbereich mit Aufgabegrößen bis ca. 120 mm ab.
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Anmerkung für die Praxis:

Die Unterscheidung der Brechstufe wird am Endprodukt festgemacht. Das heißt: Die sekundäre Anwendung beim Kegelbrecher lässt sich grob anhand der Endprodukte von 25–80 mm ausmachen. Die tertiäre Anwendung beinhaltet grob alle Endprodukte <25 mm.

3. Die Zusammensetzung ist entscheidend: Standard oder Short Head richtig kombinieren
  • Kegel und Mantel müssen jeweils in der Variante Standard oder Short Head sein und dürfen nicht untereinander kombiniert werden.
  • Die Mäntel beider Versionen – Standard und Short Head – sind in drei Ausführungen erhältlich: „coarse“ (grob), „medium“ (mittel) und „fine“ (fein). Ihr Einsatz richtet sich nach der geforderten Größe des Endprodukts – technisch ausgedrückt also nach der Brechspalteinstellung, englisch „Close Site Setting“ (CSS).
  • Je nach Abrasivität des Brechguts bietet KLEEMANN auch unterschiedliche Brechwerkzeugqualitäten an: XPERT mit einem Mangananteil von 18 % oder XTRA mit 20 % Mangan.
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Tipp für die Praxis:

Als Daumenregel lässt sich grob folgendes empfehlen: XPERT für mittelabrasive Anwendungen und XTRA für hochabrasive Anwendungen, wobei das Verschleißverhalten sehr stark abhängig von den Materialeigenschaften, der Feuchtigkeit und dem enthaltenen Feinanteil ist.

Gut zu wissen

Wie sind Standard und Short Head zu erkennen?

Sind die Werkzeuge einmal eingebaut, sind sie von der Form her nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Deshalb hat KLEEMANN Markierungen an den Kegeln und an den Mänteln angebracht.

Standard
  • Immer mit einer Markierung gekennzeichnet (in Abgrenzung zu Short Head)
  • Drei Einkerbungen: Ausführung „coarse“
  • Zwei Einkerbungen: Ausführung „medium“
  • Eine Einkerbung: Ausführung „fine“
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Short Head
  • Immer mit zwei gegenüberliegenden Markierungen gekennzeichnet (in Abgrenzung zu Standard)
  • Drei Einkerbungen: Ausführung „coarse“
  • Zwei Einkerbungen: Ausführung „medium“
  • Eine Einkerbung: Ausführung „fine“
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Abhängig von der Kegelbrechergröße und dem Aufgabematerial sind bei der Auswahl der Brechwerkzeuge folgende Größen entscheidend:

Die Einlauföffnung (CFO = Closed Feed Opening)

Die minimale Spaltweite (CSS = Closed Side Setting)

Wichtiger Hinweis

Fragen Sie Ihren Anwendungsexperten!

Lang andauernde und konstante Anwendungen können detailliert analysiert und gegebenenfalls optimiert werden. Die KLEEMANN Anwendungsexperten und der Customer Support beraten gerne und können beim Ein- und Ausbau der Werkzeuge unterstützen.

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Kleemann GmbH

Mark Hezinger
Manfred-Wörner-Str. 160
73054 Göppingen