Transparente Zahlen für nachhaltige Wirkung bei der Straßeninstandsetzung. So selbstverständlich es auch klingt, nur was messbar ist, kann gesteuert werden.
Um Emissionen zu reduzieren, muss klar sein, wo sie entstehen und welchen Anteil sie in einem Gesamtprozess haben. Bei der Straßeninstandsetzung entstehen Emissionen vom Abbau der Zuschlagstoffe über die Herstellung des Asphalts in der Asphaltmischanlage, Baustellentransporte (on-site und off-site) bis zum Einbau des Asphalts. Der größte Anteil der Emissionen im gesamten Prozess entsteht bei der Asphaltproduktion. Die Emissionen der Baumaschinen auf der Baustelle sind im Vergleich dazu deutlich geringer. Sie müssen trotzdem betrachtet werden, da sie für die Erbringung der Arbeit und Qualität entscheidend sind.
Dazu haben wir ausgehend vom konventionellen Prozess der Straßeninstandsetzung in einer modellbasierten Szenarioanaylse Schlüsselparameter verändert um die möglichen Emissionseinsparungen zu ermitteln.
Szenario 1: Trockenere Materiallagerung
Szenario 2: Einbau von temperaturabgesenktem Asphalt
Szenario 3: Heißrecycling in der Asphaltmischanlage mit 90 % RAP*
Szenario 4: Grüner Wasserstoff* als Brennstoff in der Asphaltmischanlage
Szenario 5: Grüner Wasserstoff* und 90% RAP***
Szenario 6: Anwendung des Kaltrecycling in-situ Verfahrens*/**
Hinweis
¹ Alle Ergebnisse sind Schätzungen und können je nach den angenommenen Parametern (insbesondere Länge, Breite, Fahrspuren, Bitumengehalt im Asphalt, Brennstofftyp, Entfernungen und verwendete Maschinen) variieren. Unsere Schätzungen basieren auf einer modellbasierten Szenarioanalyse, die intern bei der WIRTGEN GROUP durchgeführt und nicht unabhängig überprüft wurde. Für unsere Schätzungen haben wir die Leistungsdaten der Maschinen der WIRTGEN GROUP, die aus den Ergebnissen unserer Studien berechnet wurden, in den verschiedenen oben genannten Szenarien verglichen. Die CO₂-Emissionswerte basieren auf Daten aus verschiedenen Branchenquellen und können je nach Quelle, Jahr und Region variieren: