Highlights

Vorstellung MOBICONE MCO 90(i) EVO2

Der innovative Kegelbrecher punktet mit hoher Wirtschaftlichkeit, intelligenter Steuerungstechnik und bester Produktqualität.

In allen Applikationen besticht die MCO 90(i) EVO2 durch einfache Bedienbarkeit dank SPECTIVE und SPECTIVE CONNECT.

Sie wollen nun mehr erfahren? Wir haben alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst:

Ich stelle Ihnen unseren mobilen Kegelbrecher, die MOBICONE MCO 90(i) EVO2 vor.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist jetzt nur noch eine Baureihe nötig, um sie direkt ab Werk oder später als Nachrüstlösung mit einer Nachsiebeinheit ausstatten zu können. Das erhöht Ihre Flexibilität deutlich.

Schwerpunkte bei der Entwicklung waren die Themen Nachhaltigkeit, Bedienbarkeit, Maschinenverfügbarkeit und natürlich die Performance der Anlage.

Tobias Böckle, Produktmanager

Gleich zu Beginn möchte ich stellvertretend hierzu jeweils ein Highlight nennen:

Starten wir mit der Nachhaltigkeit. Wir konnten sowohl die Lärmemission wie auch den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren. Zur besseren Bedienbarkeit ist das überarbeitete Bedienkonzept SPECTIVE integriert und zusätzlich warten ein neues Funkkonzept und SPECTIVE CONNECT - eine digitale Lösung - auf Sie. Um eine hohe Maschinenverfügbarkeit in den verschiedenen Anwendungen sicherzustellen, ist die MCO 90(i) EVO2 mit der softwaregestützten Ringbounce Detection ausgestattet. Zudem verfügt die Maschine über die höchste Brecherantriebsleistung in dieser Klasse.

Schauen wir uns unseren Kegelbrecher einmal etwas genauer an. Nicht nur optisch hat die Anlage ein neues Design erhalten, der Fahrbalken wurde verlängert und die gesamte Anlage ist nochmal etwas solider geworden. Wir haben uns dabei an der großen Schwester der MCO 110(i) PRO orientiert.

Aufgabeeinheit

Es ist leicht zu erkennen, dass die Trichterrückwand deutlich steiler ist als bei der Vorgängeranlage.

So lassen sich Materialanbackungen vermeiden. Vor allem im Betrieb hinter einem Vorbrecher oder einer davor stehenden Anlage ist es sehr vorteilhaft, da das vom Abstreifer abfallende Feinmaterial nicht mehr im Trichter verklebt.

An dieser Anlage ist die Trichtererweiterung verbaut, diese kann beim Transport angebaut bleiben und muss nicht wie häufig bei unseren Mitbewerbern jedes Mal demontiert werden.

Alternativ steht eine hydraulisch klappbare Trichtereinfüllhilfe zur Verfügung. Diese ermöglicht eine einfache Radladerbeschickung von hinten.

Das Volumen des Grundtrichters ist zudem im Vergleich zur Vorgängeranlage etwas vergrößert worden.

Weiterhin kann die MCO 90(i) EVO2 optional mit einem Aushebemagnet ausgestattet werden. Ein Metallsuchgerät, welches notfalls die Aufgabe stoppt, ist standardmäßig an Board und trägt ebenfalls zu einer hohen Maschinenverfügbarkeit bei.

Im vorderen Bereich erkennt man gut, dass die früher manuell zu klappenden seitlichen Materialführungen nun fest in den Trichter integriert sind und ein manuelles Hoch- und Runterklappen für den Transport nicht mehr notwendig ist. Das spart wieder Zeit und ist viel komfortabler.

Erwähnen möchte ich noch die Bodenfreiheit in Transportstellung, welche um einen halben Meter vergrößert wurde und beim Verladen auf den Tieflader von großem Vorteil ist. Das bewährte Abdichtkonzept und die einzeln tauschbaren Elemente des Prallbalkens haben wir von der Vorgängerbaureihe übernommen.

Was auch auffällt ist, dass viele Mitbewerber den Prallbalken in den Trichter einschweißen, Reparaturen sind dann immer direkt mit Brenn- und Schweißarbeiten verbunden. Bei uns ist alles geschraubt und damit wartungsfreundlich.

Continuous Feed System CFS

Das nächste Highlight ist unser schon aus der Vorgängermaschine bekannte und bewährte Continuous Feed System CFS.

Dieses sorgt für eine kontinuierliche Brecherauslastung durch eine optimale Beschickung – für bis zu 10 % mehr Tagesleistung und eine bessere Produktqualität. Bei der MCO 90(i) EVO2 ist dies weiterhin serienmäßig im Lieferumfang. Die MCO 90(i) EVO2 arbeitet in den meisten Anwendungen im Verbund z. B. mit unserem Backenbrecher MC 110(i) EVO2. Über die Option Linienkopplung werden die beiden Maschinen miteinander gekoppelt. Dabei wird der Brechprozess zwischen den Brechanlagen automatisch so optimiert, dass Material stets mit maximaler Effizienz durch die Maschinen gefördert wird. Sicherheitstechnisch sind alle Brech- und Siebanlagen über Kabel miteinander verbunden.

Brechereinheit

Der neue KX250 Brecher vereint eine Vielzahl Innovationen und Verbesserungen, die alle das Ziel verfolgen, Ihnen den entscheidenden Mehrwert zu bieten.

Von unseren Mitbewerbern heben wir uns vor allem durch das breite Einsatzspektrum, die gestiegene Betriebssicherheit und Verfügbarkeit sowie die höchste Antriebsleistung in dieser Klasse ab.

Durch eine Effizienzsteigerung im Aggregat und die Überarbeitung des Riementriebs konnten wir die verfügbare Antriebsleistung für den Brecher erhöhen. Damit alleine bricht man zwar nicht mehr Tonnen pro Stunde, aber man erreicht dadurch insgesamt einen kontinuierlicheren Brechprozess: Weniger Durchsatzschwankungen führen am Ende des Tages zu einer höheren Tagesleistung. Sichtbar wird dies vor allem bei der Kleinstzerkleinerung - also im Tertiärbereich - wo kleine Aufgabegrößen und enge Brechspalte zu einer erhöhten Leistungsaufnahme führen.

Das Ergebnis sind mehr Tonnen Endprodukt pro Liter verbrauchtem Diesel.

In puncto Brechleistung sind wir im Markt weit vorne mit dabei. Was eine höhere Brechleistung für finanzielle Vorteile mit sich bringt, kann sich jeder von Ihnen selbst leicht ausrechnen.

Unsere überarbeiteten Brechwerkzeuge sind die optimale Ergänzung zu dieser erhöhten Antriebsleistung und steigern den Ertrag nochmals.

Wartung

Die Wartung des Brechers ist zudem noch komfortabler. Eine zusätzliche Wartungsöffnung und die neue Brecherbühne erleichtern alle Wartungs- sowie Servicetätigkeiten deutlich. Auch die Position der Klemmkeile für die Brechwerkzeuge haben wir vereinheitlicht, sodass es nur noch eine identische Position für alle Werkzeuge gibt, ganz egal ob Standard oder Shorthead.

Zusätzlich haben wir kleine Details von den Bedienern erfahren und direkt umgesetzt, wie z. B. das automatische richtige Positionieren des Einlauftrichters beim Werkzeugwechsel.

Überlastsystem

Sehr wichtig ist das breite Einsatzspektrum: Wir können mit unserem Brecher und den verschiedenen Brechwerkzeugen einen Spaltbereich von 6 - 45 mm abdecken. Bei vielen Mitbewerbern sind zeit- und kostenintensive Umbauarbeiten am Brecher notwendig, um ein so breites Einsatzspektrum zu realisieren.

Auch auf das in der Branche bekannte "all-in-feed" haben wir mit unserem Überlastsystem Ringbounce Detection eine sehr gute Antwort. Von einem Kegelbrecher wird eine gute Produktqualität erwartet und von unserer MCO 90(i) EVO2 wird dies Produktqualität zusammen mit einer optimalen Produktionsleistung auch geliefert.

Bei vielen Mitbewerbern öffnet sich der Brechspalt bei einer latenten Überlast unkontrolliert und das Endprodukt wird dadurch durch Überkorn qualitativ abgewertet. Der Brecher ist in diesem Fall zwar geschützt, von einem stabilen Prozess kann hier aber nicht gesprochen werden.

Anders beim Kleemann Überlastsystem Ringbounce Detection. Hier kann der Bediener zwischen zwei Modi wählen und Überkorn entweder bewusst zulassen und dadurch eine "höherer" Brechleistung der Produktqualität vorziehen oder eben einen stabilen Spalt und damit eine hohe Produktqualität beibehalten. Nicht zuletzt auch durch diese Wahlmöglichkeit wird der flexible, vielseitige Einsatz der MCO 90(i) EVO2 unter Beweis gestellt.

Brecherabzugsband

Neben einem modularen Bandkonzept, was den Umbau von einem kurzen auf ein langes Band vereinfacht, haben wir die Bandabdeckungen ganz neu entwickelt.

Die Planenabdeckung kann mit wenigen Handgriffen von einer Person ohne Werkzeuge abgenommen werden, sodass man ganz schnell und einfach ohne Werkzeug an den Gurt und die Abdichtung kommt. Das spart Zeit, geht ganz einfach und erleichtert so die Arbeit.

Auch die Zugänglichkeit zum Brecherabzugsband sowie zum Brecherantrieb haben wir völlig neu designed.

Optional sind sowohl für das Brecherabzugsband wie auch das Feinkornband Bandwaagen erhältlich. Die produzierten Mengen können dann sowohl am Bedienpanel der Anlage wie auch in SPECTIVE CONNECT abgelesen werden. Mit SPECTIVE CONNECT kann zusätzlich ein komfortabler Bericht erzeugt und verschickt werden.

Nachsiebeinheit

Kommen wir zur optional erhältlichen Nachsiebeinheit.

Durch eine deutliche Verbesserung des Materialübergabepunktes verteilt sich nun das Material schneller über die gesamte Siebbreite. Wir konnten die Sieblänge so bei gleicher Siebleistung um 0,5 m reduzieren.

Durch diese Reduzierung der Sieblänge wurde die Transporthöhe auf 3,4 m reduziert. Dies reduziert je nach Land Transportkosten deutlich oder es lassen sich sogar Dauerfahrgenehmigungen erwirken.

Falls man regelmäßig das Überkorn aus dem Prozess fahren möchte, gibt es das Überkornband sogar optional hydraulisch schwenkbar.

Antrieb

Die MCO 90(i) EVO2 verfügt - wie die MC 110(i) EVO2 - über ein optimiertes Antriebskonzept.

Ein modernes Dieselaggregat mit Leistungsverteilergetriebe und geregeltem Lüfterantrieb für weniger Verbrauch und mehr Effizienz sowie einer einzigartigen Zugänglichkeit.

Die optionale Erhöhung der Luftansaugung reduziert den Service- und Reinigungsaufwand und senkt die Betriebskosten und erhöht die Maschinenverfügbarkeit.

Zum Transport kann alles mit wenigen Handgriffen geklappt und auf der nächsten Baustelle sofort wieder in Betrieb genommen werden.

Auch die Lärmemission konnte deutlich reduziert werden. Das ist vor allem für unsere Bediener ein großer, hörbarer Fortschritt.

Steuerung

Das Bedienkonzept SPECTIVE wurde noch weiter verbessert.

Neben dem überarbeiteten Touchpanel bieten wir nun zwei intuitiv bedienbare Funkfernbedienungen. Zum einen die große Funkfernsteuerung für den gesamten Rüstvorgang und selbstverständlich die Bedienung aller Funktionen. Zum anderen eine kleine Funkfernbedienung, mit der der Anwender alle relevanten Funktionen im Automatikbetrieb platzsparend vom Bagger aus bedienen kann.

Das Ganze wird um SPECTIVE CONNECT ergänzt. SPECTIVE CONNECT ist die logische Erweiterung unseres Bedienkonzeptes und bietet einen echten Mehrwert. Mit dieser digitalen Anwendung lassen sich alle betriebsrelevanten Daten per W-Lan direkt an ein mobiles Endgerät übermitteln. Der Bediener hat damit alle relevanten Informationen, Meldungen und Fehlerbehebungshilfen direkt bei sich und kann zusätzlich übersichtliche Reports einfach versenden.

Ergonomie

Es gibt noch viele weitere Details wie z. B. den neu entwickelten Fahrantrieb, der direkt von Dieselmotor angetrieben wird.

Dadurch hat sich die Fahrgeschwindigkeit gegenüber der EVO1 um 60 % erhöht und die Anlage lässt sich sehr präzise steuern, was das Verladen und das Positionieren im Anlagenzug deutlich erleichtert. Die Betankung vom Boden aus sowohl für Diesel als auch AddBlue ist bei uns auch Standard. Im Markt aber nicht selbstverständlich.

Ebenfalls ist neu die zentrale Ablassstelle für Kühlwasser, Motoröl, Getriebeöl sowie Fluidkupplungsöl. Bei unseren EVO2-Anlagen muss zur Wartung niemand mehr im Aggregat auf den Knien eine Verschraubung öffnen, um die Medien abzulassen. Alles kann sicher und sauber vom Boden aus erfolgen.

Wir haben auch das Schmierölaggregat weiterentwickelt und zusätzlichen Mehrwert geschaffen.

Und auch hier haben wir viel Wert darauf gelegt, dass die Maschinen einfach zu warten sind, z. B. durch eine „Automatische Entleerung" des Schmieröltanks, wenn ein Ölwechsel ansteht. Die Servicezeit kann hier deutlich reduziert werden, da das Öl direkt in ein Ölfass oder ähnliches abgepumpt werden kann. Das senkt die Betriebskosten und erhöht die Verfügbarkeit der Anlage.

Zudem heizt das Schmierölaggregat das Öl um ca. 20 % schneller auf. Dadurch kann schneller mit der Produktion begonnen werden, was sich in einem durchschnittlichen Wintermonat schnell bemerkbar macht.

Die Zugänglichkeit im Bereich des Schmierölaggregats und der Umlenktrommel des Brecherabzugsband spricht ebenfalls für sich.

Transport

Zum Abschluss wollen wir noch auf die Vorteile eingehen, die durch die kompakte Bauweise der Maschine bedingt sind.

Wir haben sehr kurze Rüstzeiten, sodass schnelle Standortwechsel und ein schneller Produktionsbeginn möglich sind. Dank unserer neuen Funkfernbedienung können all diese Tätigkeiten aus sicherer Entfernung mit einer optimalen Sicht auf die Anlage ausgeführt werden.

Des Weiteren müssen durch hydraulische Klappfunktionen keine Teile für den Transport demontiert werden müssen.

Ein weiteres Plus ist wie bereits erwähnt die reduzierte Transporthöhe von 3,40 m, so können je nach Land die Transportkosten deutlich reduzieren oder Dauerfahrgenehmigungen erwirkt werden.

Kundenfeedback

Innovative Lösungen wie die neue Funkfernbedienung oder SPECTIVE CONNECT wurden in Zusammenarbeit mit Anwendern entwickelt.

Wenn auch Sie uns bei zukünftigen Produktentwicklungen unterstützen möchten, freuen wir uns, wenn Sie sich über unsere Website registrieren.

Ich bin überzeugt, dass unser neues Bedienkonzept in Verbindung mit unseren neuen EVO2 Brechanlagen ein starkes Gesamtpaket abbilden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen guten Überblick geben konnte. Bei Fragen sprechen Sie Ihren WIRTGEN GROUP Kontakt an oder nutzen Sie die direkte Feedbackmöglichkeit auf unserer Webseite.

Ich freue mich auf Ihr Feedback.

MCO 90 EVO2 Freisteller
MCO 90 EVO2

Mobiler Kegelbrecher

Antriebskonzept D-DRIVE (Diesel-direkt)
Aufgabegröße max. 200 mm
Aufgabeleistung bis ca.
270 t/h