Benninghoven Value

Benninghoven Value

Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks in der Asphaltherstellung

Nachhaltige Lösungen von Benninghoven senken Emissionen und sichern Standorte von Asphaltmischanlagen

Mit nachhaltigen und wirtschaftlichen Technologien effizienter arbeiten ist die Herausforderung von Heute und Morgen. Um die Nachhaltigkeit in der Asphaltproduktion zu steigern, bietet Benninghoven eine Vielzahl an innovativen Lösungen. Betrachtet man den kompletten Straßenbauprozess von der Gewinnung der Materialien über die Herstellung des Asphalts bis hin zum Bau der Straße, können Betreiber damit bis zu 72 % CO₂ einsparen (90% Recycling Zugaberate, grüner Wasserstoff).

Quelle: https://www.wirtgen-group.com/de-de/unternehmen/wirtgen-group/nachhaltigkeit/emissionen-reduzieren/

Nachhaltiges Wirtschaften und das Reduzieren klimaschädlicher Emissionen sind aktuelle Herausforderungen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Nachhaltigkeit Benninghoven

Große Einsparpotenziale bei der Asphaltherstellung

Das 2015 geschlossene Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 auf Null zu senken. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann auch die Asphaltbranche als vergleichsweise kleiner Industriezweig, denn bei der Asphaltherstellung bieten sich große Einsparpotenziale hinsichtlich der emittierten Emissionen wie CO₂ und Cges (Gesamtkohlenstoffe).

Nachhaltigkeit Benninghoven

Reduzierung von Treibhausgasen in Asphaltmischanlagen

Eines der Steuerungsinstrumente, das Betreiber von Mischanlagen betrifft, ist die Besteuerung von emittiertem CO₂ und dem Emissionshandel, deren Kosten in den kommenden Jahren weltweit weiter steigen werden. Je weniger Treibhausgase in Asphaltmischanlagen emittieren, desto mehr Kosten können eingespart werden. Benninghoven unterstützt Betreiber dabei mit verschiedenen Lösungen.

Intelligente Benninghoven Lösungen:
  • Wiederverwertung von Asphalt
  • Richtige Lagerung von Weißmineral und Recycling-Material
  • Nutzung von temperaturabgesenktem Asphalt
  • Elektrifizierung von Bitumentanks
  • Einsatz regenerativer Energien beziehungsweise Einsatz von Brennstoffen der Zukunft
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Baustein 1

Wiederverwertung von Asphalt

Mit dem Recycling von Altasphalt hat Benninghoven jahrzehntelange Erfahrung. Die Wiederverwendung von Ausbauasphalt durch beispielsweise das Fräsen bei der Straßensanierung reduziert den Bedarf an Primärrohstoffen wie Weißmineral und senkt die Materialkosten signifikant. Zudem ist im Altasphalt bereits Bitumen enthalten, das ebenfalls wiederverwendet wird und dadurch die teuerste Zutat der Asphaltproduktion einspart.

Benninghoven bietet dazu verschiedene Kalt- und Heißrecycling-Zugabesysteme an – darunter die führende Recycling-Technologie, den Benninghoven Heißgaserzeuger. Er ermöglicht Recycling-Zugabequoten von bis zu 100 % bei niedrigen Emissionen. Eine patentierte Innovation ist das Benninghoven REVOC-System, das Benninghoven erstmals auf der Bauma 2022 präsentiert. Die neue Retrofit-Lösung ergänzt bestehende Asphaltmischanlagen, die mit einer oder mehreren Recycling-Technologien ausgestattet sind, und reduziert die Gesamtkohlenstoff-Konzentrationen im Abgas deutlich. Damit leistet REVOC auch einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung.

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Baustein 2

Richtige Lagerung von Weißmineral und Recycling-Material

Für einen energieeffizienten Mischprozess – und damit für einen geringen Ausstoß an Emissionen wie CO₂ – ist eine möglichst trockene Lagerung von Weißmineral und Recycling-Material mitentscheidend. Dabei gilt: 1 % mehr Feuchtigkeitsgehalt im Ausgangsmaterial entsprechen einem Liter mehr Heizöl oder einem Energie-Äquivalent pro Tonne Asphaltmischgut. Auch deshalb wird eine überdachte Lagerung in Deutschland inzwischen von der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft) verlangt.

Baustein 3

Herstellung temperaturabgesenkter Asphalte

Insbesondere die Trocknungs- und Erhitzungsprozesse von Weißmineral und Recycling-Material sind bei der Asphaltproduktion energieintensiv. Einsparen lassen sich Brennstoff und Emissionen, wenn Behörden und Betreiber auf temperaturabgesenkte Asphalte setzen. So bezeichnet werden Mischgüter mit einer Endtemperatur von rund 120 °C. Gegenüber konventionellem Mischgut, das zumeist rund 160 °C heiß sein muss, beträgt die Absenkung rund 30 %. Das Einsparpotenzial an Energie und CO₂ ist jedoch weitaus größer: 18.000 kWh und 6.000 kg CO₂ werden bei einer Produktion von 2.000 t Asphalt eingespart – jeden Tag.

Benninghoven Asphaltmischanlagen können auch temperaturabgesenkte Asphalte prozesssicher und in hoher Qualität herstellen. Eine wichtige Technologie dafür ist der Einsatz eines Schaumbitumenmoduls, das Benninghoven auch als Retrofit-Lösung anbietet (Plug & Work). Schaumbitumen ist interessant, weil bei diesem Bindemittel zur Herstellung von temperaturabgesenktem Asphalt lediglich Wasser als Hilfsstoff benötigt wird, das ohnehin an jeder Asphaltmischanlage verfügbar ist. Durch das Vermischen von heißem Bitumen mit Wasser vergrößert sich das Volumen um ein Vielfaches, man spricht auch vom Aufschäumen des Bitumens. Durch die frei gesetzte Oberflächenenergie benetzt das Bindemittel das Gestein im Mischprozess auch bei niedrigeren Temperaturen sehr gut und bewirkt temporär Einbaueigenschaften, die mit denen von Heißasphalt vergleichbar sind.

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Baustein 4

Elektrifizierung von Bitumentanks

Zur Lagerung des heißen Bitumens, eine der wichtigsten Zutaten von Asphalt, bietet Benninghoven Bitumentanks mit unterschiedlichen Fassungsvermögen an. Diese sind mit einer oder mehreren Kammern ausgeführt und können zusätzlich mit einem Rührwerk oder einer Mischdüse ausgestattet werden.

Der Entfall des Thermalölkreislaufs führt zu einer geringeren Systemkomplexität. Die Wärmebereitstellung erfolgt direkt elektrisch, wodurch ein zusätzlicher Brenner zur Erwärmung des Trägeröls nicht notwendig ist. Elektrisch beheizte Tanks werden zudem nicht durch Umweltbehörden reglementiert, Umweltauflagen entfallen.

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Baustein 5

Einsatz regenerativer Energien

Mit der neuesten MULTI JET Brennergeneration bietet Benninghoven eine zukunftsweisende Lösung für den Einsatz unterschiedlichster Brennstoffe in der Asphaltproduktion.

Das Brennersystem ermöglicht die Nutzung eines breiten Spektrums an Energieträgern, von fossilen Brennstoffen wie Kohle und Öl über erneuerbare Brennstoffe wie BtL (Biomass-to-Liquid) und Holz bis hin zu 100 % Wasserstoff.

Bereits heute ist Benninghoven in der Lage, grünen Wasserstoff als Brennstoff für die Trocknung und Erhitzung von Materialien einzusetzen. Allein durch die Umstellung des Brennstoffs auf Wasserstoff kann eine CO₂-Einsparung von bis zu 38 % erzielt werden, und das ohne den Einsatz von RC-Material.
Quelle: https://www.wirtgen-group.com/de-de/unternehmen/wirtgen-group/nachhaltigkeit/emissionen-reduzieren/

Darüber hinaus können dank unseres modernen Brennerprüfstands auch kundenspezifische Brennstoffe hinsichtlich ihres Brenn- und Emissionsverhaltens getestet und optimiert werden.

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Verantwortung von Beginn an

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