Juli 2026 | Lesedauer: 5 Min.
Mit Inbetriebnahme einer RPP 3000 Plus machen die Bayerischen Asphaltmischwerke den Standort Luhe-Wildenau fit für die aktuellen Herausforderungen.
Die Bayerischen Asphaltmischwerke (bam) haben ihr bisheriges Asphaltmischwerk in der Oberpfalz durch eine hochmoderne, tiefgestellte Benninghoven Anlage RPP 3000 Plus ersetzt. Das Asphaltmischwerk mit integrierter Heißgaserzeuger-Technologie ermöglicht Wiederverwendungsquoten von bis zu 100 % bei gleichzeitiger Einhaltung der Emissionsgrenzen. Des Weiteren ermöglicht es die Herstellung von temperaturabgesenktem Asphalt durch Zugabe von oberflächenaktiven Zusätzen sowie durch den Einsatz von Schaumbitumen. Mit diesen nachhaltigen Lösungen von Benninghoven, die zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks in der Asphaltherstellung beitragen, stellt sich die bam zukunftssicher am Standort Luhe-Wildenau auf.
Die Bayerischen Asphaltmischwerke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft für Straßenbaustoffe, gegründet 1969 in München, gehören mit 5 Niederlassungen und rund 40 Produktionsstandorten zu den großen Asphaltherstellern in Deutschland und produzieren hochwertige Asphaltprodukte für verschiedenste Kundenanforderungen. Als Innovationstreiber forciert das Unternehmen wirtschaftliche, emissionsarme und ressourcenschonende Lösungen bei der Mischgutproduktion und setzt auf Partner, die diesem Anspruch durch innovative technologische Lösungen gerecht werden.
Bereits seit den 1980er Jahren realisieren bam und Benninghoven gemeinsame Projekte, so z. B. jüngst in Würzburg-Fuchsstadt oder in Mühldorf-Mettenheim – immer mit dem Ziel, Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbinden. Für das neue Asphaltmischwerk in Luhe-Wildenau bot Benninghoven ein überzeugendes Konzept, das nicht nur den hohen Qualitätsanspruch der bam erfüllte, sondern auch die Höhenbegrenzung des Werkes und die Integration bestehender Anlagenteile berücksichtigte.