Viele Schritte ebnen den Weg

Erster im Einbauteam ist jedoch der Lkw-Fahrer, der den Asphalt in den Bunker des Fertigers füllt. Zwei unabhängig voneinander arbeitende Kratzerbänder transportieren das Material durch die Maschine nach hinten, wo es von zwei unabhängig voneinander steuerbaren, rotierenden Förderschnecken zwischen Fertiger und Einbaubohle gleichmäßig verteilt wird. Die Einbautemperatur sollte bei Standard-Mischgut stets über 110° C liegen, um für die Verdichtung ein möglichst großes Zeitfenster offen zu halten.

Mischgutanlieferung und Baustellenlogistik

Um den Einbau im richtigen Zeitfenster sicherzustellen, sollte das heiße Mischgut abgedeckt auf Beschickungs-Lkw angeliefert werden. Um ohne Unterbrechung einbauen zu können, muss die Mischleistung des Asphalt-Mischwerks immer höher sein als die Einbauleistung des Fertigers. Kommt der Fertiger wegen Materialmangels zum Stillstand, drohen durch das Abkühlen der bereits gefertigten Schicht störende Quernähte zu entstehen. Die Einbautemperatur sollte bei Standard-Mischgut stets über 110° C liegen, um für die Verdichtung ein möglichst großes Zeitfenster offen zu halten.

Der Einbau mit dem Strassenfertiger

Vor dem Start müssen alle Einbaueinheiten vorgeheizt werden, damit das Mischgut nicht an ihnen haften bleibt. Bei modernen Straßenfertigern lassen sich die Verdichtungsaggregate der Einbaubohle gezielt ansteuern. Vor allem Hochverdichtungsbohlen erzielen bereits eine sehr gute Verdichtung. So erreichen die nachfolgenden Walzen in weniger Übergängen die geforderte Endverdichtung.

Optimale Endverdichtung

Durch die Verdichtung der Hochverdichtungsbohlen erreichen die Walzen im Gefolge des Straßenfertigers in weniger Übergängen die vom Auftraggeber geforderte Endverdichtung. Zumeist erfolgt die Abstimmung entweder im Hinblick auf hohe Verdichtung oder auf schnellen Vorschub der Maschine, was Auswirkungen auf die Anzahl der benötigten Walzen hat.