Den Lebenszyklus maroder Strassen verlängern

Zunächst bereiten Kaltfräsen mit Feinfräswalzen die Straßenoberfläche für das Aufbringen des DSK-Belags vor. Das entstandene Feinfräsprofil der angerauten Fahrbahn bietet die optimale Grundlage, mit der sich der DSK-Belag gut verbinden lässt. Die „Täler“ des Feinfräsprofils verzahnen sich dabei fest mit den Lagen des DSK-Belags, es entsteht ein einwandfreier Schichtverbund.

Dünne Schichten im Kalteinbau sind eine kostengünstige, aber auch schnelle Lösung. Der Dünnschichtbelag kann in Form einer Wanderbaustelle eingebaut werden, die Straße ist schon nach kurzer Zeit wieder befahrbar.

Mischgut für den neuen Belag

Nachdem die Feinfräsen ihre Vorarbeit beendet haben, wird direkt vor Ort mit Hilfe selbst fahrender Misch- und Verlegemaschinen das Mischgut für den DSK-Belag hergestellt. Es besteht aus einem Mineralstoffgemisch abgestufter Körnung mit Korngrößen von 3 bis 8 mm, polymermodifizierter, kationischer Bitumenemulsion sowie Zement und Wasser. Das DSK-Mischgut wird in zwei Lagen auf dem gesamten Fahrbahnstreifen verteilt. Die erste Lage bildet das Profil, die zweite die Deckschicht.

Wirtschaftliche Alternative zur Komplettsanierung

Die angespannte Kassenlage der öffentlichen Haushalte lässt aufwändige und kostenintensive Komplettsanierungen immer seltener zu. Um den Erhalt des Straßennetzes sicherzustellen, sind alternative Verfahren wie DSK deshalb gefragter denn je. Dünne Schichten im Kalteinbau sind eine kostengünstige, aber auch schnelle Lösung.

Der Dünnschichtbelag kann in Form einer Wanderbaustelle eingebaut werden, die Straße ist schon nach kurzer Zeit wieder befahrbar. Allein in Deutschland werden pro Jahr mehr als 5 Millionen Quadratmeter DSK bei der Straßeninstandsetzung eingebaut.