Perfekt verzahnte Schichten halten Verkehrsbelastungen stand

Vorab werden mit Hilfe von Kaltfräsen mit Feinfräswalzen Oberflächenverformungen beseitigt und eine ebene, aufgeraute Straßenoberfläche geschaffen. Diese Oberflächenstruktur bietet eine optimale Grundlage für die Verzahnung mit dem DSH-Belag. Beim Einbau der Dünnschichten kommt bevorzugt ein Straßenfertiger mit integriertem Sprühmodul zum Einsatz. Er sprüht die Haftbrücke aus polymermodifizierter Bitumenemulsion selbsttätig auf und versiegelt damit die Unterlage. Im gleichen Arbeitsschritt baut er eine dünne Asphalt-Deckschicht 1,2 bis 2,0 cm dick ein.

Walzen erzeugen ebene Fahrbahndecke

Die Verdichtung beim Einbau dünner Schichten ist eine besondere Herausforderung, denn es gilt, die dünne Schicht gleichmäßig und ohne Wellenbildung zu verdichten. Um die darunterliegende kalte Schicht beim Verdichten nicht zu beschädigen, ist eine dynamische Verdichtung mit Oszillation optimal. Alternativ kann auch statisch verdichtet werden, nicht jedoch mit Vibration.

Sparsamer Materialeinsatz schont die Kosten

Aufgrund der geringen Dicke der erneuerten Deckschicht bleiben die Kosten für die Instandsetzungsmaßnahme vergleichsweise niedrig. Im Vergleich zu einem kompletten Deckenaustausch wird bis zu 50% weniger Material verbraucht, d. h. nur 30 bis 50 kg/m² Asphaltmischgut bildet die neue Deckschicht. Dieser ressourcenschonende Materialeinsatz macht DSH zugleich zu einem besonders umweltfreundlichen Verfahren.