Mobile Brecher versetzen Berge.

Der Steinbruch Carrière du Montrond im französischen Jura weist eine prognostizierte Rohstoffkapazität von etwa 10 Mio. m³ auf. Täglich werden hier zwischen 1.500 und 2.000 t Jurakalk zu Betonkörnungen, Straßenbaustoffen und Fundamentmaterial aufbereitet. Da das Gestein mit Lehm und Boden verschmutzt ist, kommt es vor allem darauf an, diese Verunreinigungen bei der Aufbereitung vom Kalkstein zu trennen. Um hochwertige Betonzuschlagstoffe produzieren zu können, entschied sich der Betreiber des Steinbruchs deshalb für die mobilen Brech- und Siebanlagen der Firma Kleemann. Die Maschinen erfüllen durch eine besonders effektive Vorabscheidung vor beiden Brechstufen die besonderen Anforderungen an die Aufbereitungstechnik im Steinbruch Montrond.

Das gesprengte Material wird zunächst im Doppeldecker-Schwerlastsieb des Vorbrechers Mobicat MC 120 Z gesiebt und von Fremdstoffen gereinigt. Körnungen von 80 bis 150 mm kommen direkt in die Brecherumgebung und auf das Hauptaustragband. Das 0 bis 80 mm große Vorsiebmaterial wird über ein Seitenaustragband aufgehaldet und als Unterbau für regionale Forstwege verwendet oder ebenfalls dem Sekundärbrecher zugeführt. Steine mit einer Größe von 0 bis 220 mm übergibt der mobile Vorbrecher an einen Nachbrecher vom Typ Mobirex MR 130 Z. Die auf dessen Vorsieb abgeschiedenen Körnungen von 0 bis 31,5 mm werden als Straßenunterbau verkauft.

In der zweiten Brechstufe des Aufbereitungsprozesses wird das vorgebrochene, 31,5 bis 220 mm große Material zur Prallmühle Mobirex MR 130 Z transportiert und auf 0 bis 40 mm zerkleinert. Das an der Anlage montierte Eindecker-Nachsieb trennt die Körnungen 0 bis 20 mm und 20 bis ca. 40 mm.

Die Körnungen 20-40 mm, das sogenannte Überkorn, gelangen zurück in den Brecher, während das 0 bis 20 mm Körnungsgemisch auf dem Hochleistungssieb der Mobiscreen MS 20 D in seine Einzelkörnungen zerlegt wird. In dieser dritten Aufbereitungsstufe wird das 0 bis 20 mm große Material in die vier Qualitätskörnungen 0 bis 4 und 4 bis 6 mm sowie 6 bis 10 mm und 10 bis 20 mm aufgeteilt.

Der Einsatzort: Steinbruch Carrière du Montrond, nahe Champagnole, Frankreich
Aufgabematerial: Jurakalk
Tägliche Aufbereitungsmenge: 1.500 bis 2.000 t
Endkörnungen: 0-4 mm, 4-6 mm, 6-10 mm, 0-31,5 mm, 0-80 mm, 0-150 mm
Endprodukte: Betonkörnungen, Straßenbaustoffe, Fundamentmaterial
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