Asphaltherstellung:
Die Mischung macht’s

Damit aus Gesteinskörnungen und Bitumen Asphalt für den Straßenbau wird, braucht es einen thermischen Vermischungsprozess. Dafür ist eine Asphaltmischanlage unerlässlich. Ob radmobil, transportabel oder stationär – mit maßgeschneiderten Lösungen von BENNINGHOVEN, dem Spezialisten für Asphaltmischanlagen, gelingt jede Mischung.

Produktionsverfahren

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Produktionsverfahren in der Asphaltherstellung: kontinuierliche Produktion und diskontinuierliche Produktion.

Kontinuierliche Produktion

Bei der kontinuierlichen Produktion erfolgt der Mischprozess im Durchlaufbetrieb, pausenlos. dabei werden die einzelnen Komponenten kontinuierlich dem Mischprozess zugegeben. Dieses Verfahren eignet sich besonders für große Bauprojekte mit gleich bleibendem Mischgut bzw. Rezept.

Diskontinuierliche Produktion

Bei der diskontinuierlichen Produktion werden im Betrieb nach einem Rezept die vorher verwogenen Komponenten des Asphaltmischgutes chargenweise in einem Asphaltmischer gemischt. Dieses Verfahren ist flexibler, da eine chargenweise Änderung des Mischrezeptes möglich ist. Zudem lässt sich auf Grund von genaueren Zugabe-Mengen und angepassten Mischzyklen eine höhere Mischqualität erzielen.

In Europa wird überwiegend das diskontinuierliche Produktionsverfahren bei der Asphaltproduktion eingesetzt.

Der passende Typ Asphaltmischanlage für den jeweiligen Verwendungszweck

Während in Regionen mit gering entwickelter Infrastruktur meist radmobile und semi-mobile Anlagen zum Einsatz kommen, sind in Ballungsräumen oft stationäre Hochleistungsanlagen gefragt. BENNINGHOVEN bietet flexible Lösungen für eine zuverlässige und wirtschaftliche Nutzung. Jede BENNINGHOVEN Anlage eignet sich dabei zur Herstellung von Walz- wie auch von Gussasphalt.

Stationäre Asphaltmischanlagen

Stationäre Hochleistungsanlagen kommen eher in Ballungsräumen zum Einsatz. Meist werden sie verkehrsgünstig platziert, um von dort aus einen möglichst großen Lieferbereich abzudecken und um den Lieferverkehr zur Baustelle kurz zu halten. Zum Beispiel nahe Autobahnabfahrten oder in Industriegebieten von Großstädten. Teilweise stehen stationäre Asphaltmischanlagen auch direkt in Mineralstofflagerstätten wie Steinbrüchen, um die Mineralstoffanlieferung kostengünstig zu halten. Dieser Anlagentyp benötigt ein Betonfundament.

Transportable Asphaltmischanlagen

Transportable oder semi-mobile Anlagentypen eignen sich für Baustellen mit einem begrenzten Zeitrahmen. Sie werden meist mit der Option angeschafft, im Bedarfsfall mit der Anlage einen Standortwechsel vollziehen zu können. Dieser Anlagentyp kann sowohl mit einem festen Betonfundament als auch mit einem mobilen Stahlfundament ausgestattet sein.

Transportable Asphaltmischanlagen in Containerbauform

Der BENNINGHOVEN Mischanlagentyp ECO in Containerbauweise kann stationär betrieben werden, meistert aber auch schnellsten Standortwechsel problemlos. Die Herstellung in ISO-Normgröße bietet perfekte Transportmöglichkeiten und reduziert die Aufbauzeit.

Radmobile Asphaltmischanlagen

Radmobile Anlagentypen eignen sich für Baustellen mit einem begrenzten Zeitrahmen. Dieser Anlagentyp zieht mit der Wanderbaustelle weiter zum nächsten Bauabschnitt. Die Radmobile Asphaltmischanlage benötigt am Aufstellungsort lediglich einen von LKW befahrbaren Platz als Fundament.

Individuelle Kundenlösung

Ob Standard oder individueller Kundenwunsch – die Ausstattungsvielfalt von BENNINGHOVEN Asphaltmischanlagen ist enorm. Für jede Marktanforderung gibt es die passende Anlagenlösung: Von mobil bis stationär, in Leistungsgrößen von 80 - 400 t/h – eines ist immer gleich: Die Anlagen stehen für optimale Mischgutqualität.