MT 3000-2 Offset ermöglicht Non-Stop-Maßarbeit

Bei einem Sanierungsprojekt auf der Bundesautobahn A 2 in Österreich sorgte der VÖGELE PowerFeeder für optimale Auslastung und erstklassige Einbauergebnisse.

Der VÖGELE Power Feeder MT 3000-2 Offset hielt immer ausreichend Material für einen unterbrechungsfreien Einbau vor.

Straßenbauarbeiten unter fließendem Verkehr sind immer eine große Herausforderung. Vor allem dann, wenn nur eine Spur zur Bearbeitung gesperrt werden kann und deshalb nur minimaler Platz zum Arbeiten und Rangieren zur Verfügung steht. Auf der österreichischen Bundesautobahn A 2 zwischen Wien und Graz in der Nähe von Schäffern war genau dies der Fall. Allerdings kam bei diesem Projekt noch eine weitere Besonderheit dazu: Sämtliche Zufahrten zur Baustelle waren jeweils rund einen Kilometer voneinander entfernt.

Non-Stop-Mischgutversorgung

Um auch unter diesen Bedingungen eine ununterbrochene Versorgung mit Mischgut sicherzustellen, waren eine perfekte Baustellenlogistik und optimales Materialmanagement gefragt. Denn die Vorgaben bezüglich der Ebenheit waren streng, weil die österreichischen Richtlinien und Vorschriften für den Straßenbau lediglich geringe Abweichungen erlauben. Die Lösung: Mischgutversorgung non-stop mit einem Beschicker. Die beauftragte »Arge A 2 Zöbern-Pinggau«, bestehend aus der Bauunternehmung Granit Gesellschaft m.b.H. und der Swietelsky Baugesellschaft m.b.H., setzte auf den VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Offset mit schwenkbarem Transportband.

Beschicker sicherte Einbauqualität

Die zuverlässige Materialübergabe ermöglichte eine permanente Mischgutversorgung – und damit eine optimale Belagsqualität.

Im Gespann mit dem Fertiger SUPER 1900-2 bewies der VÖGELE PowerFeeder, welche enorme Bedeutung er für die Einbauqualität hat. Er übernahm das Mischgut von den LKW und übergab es kontinuierlich und berührungslos an den Fertiger, während die LKW auf der Baustelle navigierten. Dank seiner großen Kapazität – inklusive Zusatzbehälter des Fertigers kann er die gesamte Ladung eines 25 t-LKW übernehmen – hielt der Beschicker immer ausreichend Mischgut vor, um einen unterbrechungsfreien Materialfluss für den Fertiger zu gewährleisten und damit Anfahrbuckel nach Einbaustopps wirksam zu verhindern.

Zwei Lagen Binderschicht

Während also ein LKW nach dem anderen bis zu einem Kilometer im Rückwärtsgang fuhr, um das Mischgut an den Beschicker zu übergeben, konnten sich Fertiger-Fahrer und Bohlen-Bediener ganz auf den Asphalteinbau konzentrieren. Sie bauten mit dem SUPER 1900-2 und der Ausziehbohle AB 500 TV ohne anzuhalten zunächst zwei Lagen Binderschicht von 7 bzw. 7,5 cm Dicke aus Asphaltbeton ein. Die erste Binderschicht diente zum Höhenausgleich, der an dieser Stelle notwendig war. Anschließend folgte eine 3,5 cm dicke Deckschicht aus Splittmastixasphalt. Die Einbaubreite betrug zwischen 4,75 und 6 m.

Steuerung per Joystick

„Wir konnten die strengen Qualitätsanforderungen der Auftraggeber bestens erfüllen.“ Harald Zippe, Bauleiter Bauunternehmung Granit Gesellschaft m.b.H.

Die Bedienung des neuen MT 3000-2 Offset fiel seinen Mitarbeitern sehr leicht, berichtete Bauleiter Harald Zippe von der Bauunternehmung Granit: „Grundsätzlich funktioniert die Maschine dank des einheitlichen Bediensystems ErgoPlus ganz ähnlich und ebenso intuitiv wie ein VÖGELE Fertiger. Aber auch mit dem speziellen Joystick zur Steuerung des schwenkbaren Transportbandes kamen unsere Männer sehr gut zurecht.“ Mit diesem Joystick bewegt der Bediener des Beschickers nicht nur das Schwenkband, er regelt auch die Geschwindigkeit des Förderprozesses.

Qualität und Zeitplan im Griff

Ebenheit und Zeitplan voll im Griff: Die Einbaumannschaft um Bauleiter Harald Zippe (im Bild ganz rechts) und WIRTGEN Österreich Vertriebsmann Ewald Schemitsch (1. Reihe, 2. von rechts) war rundum zufrieden.

Die Bilanz nach Abschluss der Arbeiten fiel absolut eindeutig aus: „Dank des Beschickers haben wir eine hervorragende Ebenheit erzielt“, sagte Zippe. „Wir konnten die strengen Qualitätsanforderungen der Auftraggeber bestens erfüllen.“ Und ein weiterer Vorteil: Stehzeiten der Einbaumannschaft wurden vermieden, somit wurde die reine Bauzeit reduziert. Das Team konnte von 7 bis 16 Uhr kontinuierlich arbeiten. „Das vereinfachte die Einhaltung des straffen Zeitplans und trug damit ebenfalls wesentlich zu den hervorragenden Ergebnissen bei“, sagte Zippe.

Ludwigshafen / Februar 2014

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