Gemeinsamer Einsatz für die Geschichte des Straßenbaus

Auf Initiative der JOSEPH VÖGELE AG haben sich die Traditionsunternehmen WIRTGEN, VÖGELE und HAMM für die Geschichte des Straßenbaus stark gemacht. In Deutschlands einzigem Straßenmuseum wurden die Außenanlage sowie zwei Räume im Inneren des sogenannten Zeughauses neu konzipiert und umgestaltet.

Die Geschichte des Straßenbaus zu dokumentieren und zu erhalten, ist Ziel des Deutschen Straßenmuseums in der südpfälzischen Stadt Germersheim. Diese Geschichte fortzuschreiben sowie auch die neueren Entwicklungen im Straßenbau zu vermitteln und den Besuchern begreifbar zu machen, ist den Unternehmen der WIRTGEN GROUP ein großes Anliegen. Schließlich blicken sie selbst auf eine ereignisreiche Historie zurück und haben die Geschichte des Straßenbaus von Anfang an aktiv mitgestaltet. Es ist also naheliegend, dass WIRTGEN, VÖGELE und HAMM sich für den Erhalt des kulturellen Erbes „Straßenbau“ engagieren.

Ein Hoch auf die neue Außenanlage des Straßenmuseums in Germersheim. Hier kann man Straßenbaumaschinen unterschiedlicher Epochen hautnah erleben.

Mit finanzieller, ideeller und auch tatkräftiger Unterstützung der drei Straßenbau-Unternehmen wurden das Zeughaus des Museums, Außenbereiche und zwei Ausstellungsräume neu gestaltet. Sodass die Zeitreise in die „guten alten Tage“ des Straßenbaus sich jetzt nahtlos mit deren jüngeren Geschichte verbinden kann.

Straßenbau hautnah erleben

Die umgestalteten Außenbereiche des Zeughauses zeigen unter freiem Himmel Straßenbaumaschinen unterschiedlicher Epochen. Das Besondere daran: Die Besucher haben direkten Zugang zu den Ausstellungsstücken, es gibt keine Absperrungen oder Betreten-Verboten-Schilder. Das Highlight: Im Innenhof wird die Erneuerung eines Straßenabschnitts inszeniert. „Hauptdarsteller“ sind eine WIRTGEN Kaltfräse, ein VÖGELE Radfertiger sowie eine HAMM Tandemwalze. Technik- und Baugeschichte werden hier hautnah erlebbar.

Maschinentechnik interaktiv verstehen

Anschaulich präsentierte Exponate vertiefen das Verständnis für die moderne Straßenbautechnologie.

Auch die zwei neu konzipierten Ausstellungsräume überzeugen durch ein ansprechendes Design und ein pädagogisch durchdachtes Konzept. Anschaulich präsentierte Exponate wie der Querschnitt einer Einbaubohle, die Konstruktion einer Verteilerschnecke oder das Teleskoprohr einer Ausziehbohle werden ergänzt durch detailreiche Schautafeln mit Texten, Illustrationen und Fotografien aus der Baustellenpraxis.

Über Multimedia-Stationen mit Touchscreens können die Besucher in die verschiedenen Straßenbauthemen eintauchen und sich Einblicke in die aktuelle Straßenbautechnik verschaffen.

Die neuen Innenräume überzeugen durch ein ansprechendes Design und ein pädagogisch durchdachtes Konzept.

Ein Raum vermittelt alle wichtigen Aspekte des Neubaus einer Straße: Von der Bodenstabilisierung, über den Schichtenaufbau der Straßenbeläge bis zu den Details der Maschinentechnik. Ein weiterer Raum zeigt die unterschiedlichen Verfahren und vielfältigen Aspekte einer Straßensanierung. Insgesamt werden die technologischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhänge des Straßenbaus lebendig und kurzweilig dargestellt.

Ludwigshafen / August 2015

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