Kleemann Chromstahl-Schlagleisten – das Material macht den Unterschied

Chromstahl-Schlagleisten: Für lange Haltbarkeit gemacht

Die Auswahl der passenden Schlagleisten für einen Prallbrecher ist wichtig, um den Brechprozess möglichst wirtschaftlich zu gestalten. Dabei stehen unterschiedliche Materialien zur Wahl: Schlagleisten aus Manganguss, martensitische Stähle, Metallmatrix-Verbundwerkstoffe und Chromstahl-Schlagleisten. Letztere zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit aus.

Für einen leistungsstarken, wirtschaftlichen Brechprozess ist nicht der Preis der jeweiligen Schlagleiste entscheidend; es gilt, die richtige Schlagleiste für die jeweilige Anwendung zu wählen. Welches Material kommt in den Brecher, in welcher Größe und wie viele Fremdkörper sind enthalten? Die Wahl der passenden Schlagleiste für den Prallbrecher erhöht die Standzeiten und senkt die Betriebskosten.

Kleemann Schlagleisten: Für jedes Einsatzgebiet das passende Material

Vier unterschiedliche Werkstoffe haben sich bei der Herstellung von Schlagleisten durchgesetzt:

  • Manganhartstahl – hohe Zähigkeit, nur bei gering abrasivem und sehr großem Aufgabematerial zu empfehlen.
  • Martensitischer Stahl – mit martensitischem Gefüge. Liegt bezüglich Härte und Zähigkeit zwischen Mangan- und Chromstahl.
  • Metallmatrix-Verbundwerkstoff (MMC: Metal Matrix Composite) – verschiedene Stähle in Kombination mit einer speziellen Keramikart.
  • Chromstahl – mit chemisch gebundenem Kohlenstoff (Chromkarbid).

Für jedes Einsatzgebiet das passende Material: Je härter der Stahl, desto verschleißbeständiger ist das Material. Dieser Vorteil geht aber in der Regel mit einer sinkenden Schlagbeständigkeit einher.

Rotoren – Schlagleisten-Konfiguration

Je nach Anwendung und Prallbrecher kommen Rotoren mit drei oder vier Schlagleisten zum Einsatz. Die Rotoren mit vier Schlagleisten können dabei mit zwei „hohen“ und zwei „niedrigen“ Schlagleisten konfiguriert werden. So ist ein breiteres Einsatzspektrum möglich.

Die Fixierung der C-Shape Schlagleisten erfolgt komfortabel am Rotor über die Nase an der Schlagleiste.

Kleemann Chromstahl-Schlagleisten: verschleißfest und schlagbeständig

Die Kleemann Chromstahl-Schlagleisten zeichnen sich durch besondere Eigenschaften aus. Dank ihres speziellen Materialaufbaus vereinen sie beide Eigenschaften – sie sind verschleißfest und schlagbeständig. Möglich macht das ein spezielles Herstellungsverfahren: Der chemisch gebundene Kohlenstoff im Chromstahl sorgt für eine harte Matrix und damit für eine hohe Festigkeit bei geringer Zähigkeit. Eine Wärmebehandlung mit exakt definierten Parametern verhindert die Versprödung des Materials.

Tolles Produkt

„Die Chromstahl-Schlagleiste kommt im Ergebnis auf eine drei- bis fünffach höhere Standzeit gegenüber herkömmlichen Schlagleisten. Das sorgt unterm Strich für ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.“

Ioannis Karademiroglou, Parts-Experte bei Kleemann

Langlebig und damit wirtschaftlich

Diese Eigenschaften machen die Chromstahl-Schlagleisten zum Profi in vielfältigen Einsatzgebieten: Im Recycling von Bauschutt, von Beton oder Asphalt beispielsweise. Ihre Vorzüge spielen sie auch bei mittelabrasiven Naturgesteinen wie Flusskies aus.

Drei- bis fünffach höhere Standzeit

Ioannis Karademiroglou, Parts-Experte bei Kleemann fasst die entscheidenden Vorteile für die Betreiber von Prallbrechern zusammen: „Die Chromstahl-Schlagleiste hat zum einen eine sehr hohe Verschleißfestigkeit, zum anderen eine sehr gute Schlagbeständigkeit. Im Ergebnis kommt sie damit auf eine drei- bis fünffach höhere Standzeit gegenüber herkömmlichen Schlagleisten. Das schlägt sich natürlich in den Kosten pro Tonne positiv nieder und sorgt unterm Strich für ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Bei der Beschickung muss lediglich drauf geachtet werden, dass große unbrechbare Teile, wie Schachtdeckel, nicht in den Brecher kommen - hier besteht bei den Chromstahl-Schlagleisten Bruchgefahr.“

Ioannis Karademiroglou, Parts-Experte bei Kleemann

Highlights der Kleemann Chromstahl-Schlagleiste:

  • Sehr hohe Verschleißfestigkeit durch Chromkarbide
  • Sehr hohe Schlagbeständigkeit
  • Drei- bis fünffach höhere Standzeit gegenüber herkömmlichen Schlagleisten
  • Sehr gute Wirtschaftlichkeit in der Produktion (Kosten pro Tonne)
  • Sehr vielseitig einsetzbar

Ioannis Karademiroglou, Parts-Experte bei Kleemann