Gemacht für maximale Standzeiten

Serie Customer Support Teil 7: Fördergurte für Kleemann Brech- und Siebanlagen

Für die Brech- und Siebanlagen bietet Kleemann verschiedene Typen und Ausführungen an Fördergurten an. Betreiber und Anwender sollten sie entsprechend ihrer Anwendung auswählen.

Fördergurte sind ein elementarer Bestandteil von Brech- und Siebanlagen. Ihre Leistung hat einen hohen Einfluss auf die Anlagen-Performance. Funktionsbedingt unterliegen Fördergurte dabei hohen Belastungen durch das geförderte Gestein. Auch deshalb können Betreiber und Anwender von Kleemann Anlagen aus verschiedenen Typen und Ausführungen wählen. Ob endlos, offen oder ZIP CLIP, ob mit glatter Oberfläche, Profil-Oberfläche, Stollengurt oder als verstärkter Gurt mit Stollen – alle Kleemann Fördergurte haben dieselbe Anforderung: maximale Standzeiten.

Bringen lange Zeit Höchstleistung: Fördergurte von Kleemann.

Hohe Qualität, umfangreiche Auswahl

Kleemann Fördergurte sind mehrlagig aufgebaut, um den harten Anforderungen in der Materialaufbereitung gerecht zu werden. Die oberste Schicht ist als stark dimensionierte Gummideckplatte ausgeführt. Denn diese Tragseite hat direkten Materialkontakt und ist deshalb einem besonders hohen Verschleiß ausgesetzt.

Unterhalb der Gummideckplatte sorgen Gewebe- oder Stahlseil-Einlagen für die notwendige Tragfähigkeit und Stoßfestigkeit sowie Widerstandskraft gegen die entstehenden Zugkräfte. Eine zusätzliche Gummischicht zwischen den Gewebeeinlagen schützt diese gegen mechanische Abnutzung und chemische Einwirkungen auf den Fördergurt. Die untere Gummideckplatte auf der Laufseite des Fördergurtes bildet den Abschluss des Gurts. Sie sorgt für ein reibungsloses Bewegen auf den Tragrollen.

Grundsätzlicher Aufbau der Kleemann Fördergurte:

Verschiedene Schichten aus massivem Gummi und Gewebeeinlagen verleihen Widerstandskraft.

Tolles Produkt

Für besonders fordernde Anwendungen bietet Kleemann weitere, verstärkte Fördergurte an.

Sprechen Sie gerne Ihren Ansprechpartner aus der Wirtgen Group darauf an!

Die drei Kleemann Fördergurt-Lösungen

Für unterschiedliche Anforderungen bietet Kleemann drei verschiedene Fördergurt-Systeme an, die sich hauptsächlich in der Montage sowie Demontage unterscheiden.

Endlose Fördergurte

  • ... gehören zum Auslieferungsumfang der Kleemann Anlagen und werden im Produktionsprozess standardmäßig montiert.
  • ... werden im geschlossenen Zustand auf den Bandförderer aufgezogen.
  • ... sind auf der Baustelle nur mit größerem Zeitaufwand zu wechseln, da der Bandförderer demontiert werden muss.

Offene Fördergurte

  • ... können bei Beschädigungen oder Rissen direkt vor Ort an der Anlage aufgezogen werden.
  • … durch die Verbindung per Vulkanisierung wird der Fördergurt geschlossen, dazu wird ein externer Dienstleister gebraucht.
  • … müssen mehrere Stunden aushärten, bis der vulkanisierte Bereich belastbar ist.

ZIP CLIP Fördergurte

  • … schaffen eine endlose Verbindung durch ZIP CLIP, eine robuste und sehr zuverlässige Verbindung.
  • … ermöglichen einen einfachen und schnellen Wechsel ohne externe Dienstleister.
  • … benötigen keine Wartezeit zum Aushärten wie beim Vulkanisieren.

Die Fördergurte mit dem ZIP CLIP System sind besonders montagefreundlich – und sparen dadurch beim Wechsel Arbeitszeit und Kosten ein.

Zeit spielt in jedem Servicefall eine wichtige Rolle

Stillstandszeiten der Anlagen bedeuten Produktionsausfälle bei weiterhin anfallenden Fixkosten. Mit der ZIP CLIP Lösung von Kleemann können Anwender den Ersatzgurt schnell und effizient austauschen. Der Gurt wird mit einem Reißverschluss geschlossen. Unmittelbar nach der Montage kann weitergearbeitet werden – ohne zeitintensiven Abbau der Bandeinheit wie bei den endlosen Gurten und ohne externen Dienstleister und Aushärtungszeit wie bei den offenen Gurten.

Für jede Anwendung die richtige Oberflächenbeschaffenheit

Alle drei Fördergurt-Systeme sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, mit denen Betreiber und Anwender auf die jeweilige Anwendung eingehen und so für hohe Produktivität sorgen können.

Kleemann Anwendungsexperte Ioannis Karademiroglou hat gute Tipps zum schnellen Fördergurt-Wechsel.

Tipps vom Anwendungsexperten Ioannis Karademiroglou

„Unsere Kunden zählen auf Kleemann Anlagen, weil sie qualitativ hochwertige mineralische Endprodukte damit produzieren können. Und das in einer Dimension von mehreren Hundert Tonnen in der Stunde. Umgekehrt geht in jeder Stunde, in der nicht produziert werden kann, Geld verloren. Deshalb tun wir viel für einen schnellen Fördergurt-Wechsel.

Beschädigungen und auch Risse an und in den Gurten lassen sich nicht vermeiden. Genauso wenig lässt sich der Zeitpunkt, zu dem ein Gurt gewechselt werden muss, exakt bestimmen. Je höher der Anteil an Eisen oder scharfkantigem Material im Aufgabegut, umso höher ist auch das Risiko einer Beschädigung am Fördergurt.

Damit bei einem Riss oder einer starken Beschädigung eines Fördergurts so schnell wie möglich wieder produktiv gearbeitet werden kann, haben wir die ZIP CLIP Fördergurte eingeführt. Neben der kurzen Montagezeit zeichnen sie sich dadurch aus, dass Betreiber und Anwender eigenständig agieren können. Die Beauftragung eines Dienstleisters ist nicht notwendig.

Die Maschine ist direkt nach dem Wechsel des Fördergurts wieder einsatzbereit! Meine Empfehlung ist, sich von den häufig eingesetzten Gurten jeweils mindestens eine ZIP CLIP Version auf Lager zu legen. So können Betreiber schnell reagieren – ohne langen Maschinenstillstand.“