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    • Race of Champions Bild 1

      Optimaler Grip garantiert: Der Vögele Fertiger Super 1803-1 sorgte auch in den zahlreichen Kurven für höchste Präzision und Ebenheit.

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      Eine kleine Erhöhung mit einer Mini-Brücke gehörte zu den Besonderheiten der Strecke für das Race of Champions im umgebauten Wembley Stadion. Das berühmte Stadium bietet 90.000 Sitzplätze.

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      Die Großraum-Panoramakabine der Allrad gelenkten Tandemwalze mit Doppelvibration vom Typ DV 90 bot dem Fahrer von Conway einen freien Blick auf die Bandage.

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      Die wendige HD 14 aus der neuen Compact Line von Hamm gab dem Rennstreckenbelag den letzten Schliff. Durch das taillierte Vorderteil der Walze hat der Fahrer eine perfekte Sicht nach vorne.

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      Zwei Großfräsen liefen auf Hochtouren: Eine W 2000 und eine W 2100 bauten direkt nach dem Rennen 4.400 t Asphalt an drei aufeinander folgenden Tagen wieder aus.

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      Präzises Abfräsen: In einem Maschinenübergang wurden Tragschicht und beide Binderschichten bis zu 30 cm tief ausgefräst und direkt verladen.

April 2008

Erfolg auf der ganzen Linie beim Race of Champions: Wirtgen Group Maschinen bauen in Rekordtempo die perfekte Rennstrecke

Straßenbaumaschinen der Wirtgen Group waren maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des jüngsten Race of Champions beteiligt: Die spektakuläre Motorsportveranstaltung fand diesmal in der Arena des neuen Wembley-Stadions im Londoner Stadtteil Brent statt. An den Start schickte der lokale Bauunternehmer FM Conway ein Dream Team aus Vögele Fertigern, Hamm Walzen und Wirtgen Fräsen, um die Rennstrecke im Stadium zu bauen. Nach dem Rennen wurde das eingebaute Material von zwei Kaltfräsen wieder abgefräst und das berühmte Fußball-Stadion in seinen Ursprungszustand rückgebaut.

Die Firma FM Conway, Kunde der Vertriebs- und Servicegesellschaft Wirtgen Limited in Lincoln/England, hatte den prestigeträchtigen Auftrag gewonnen, das gesamte Spielfeld im Wembley-Stadion mit einer Asphaltdecke für die Rennstrecke des Race of Champions zu überbauen. Beim Race of Champions kämpfte eine Auswahl der weltbesten Renn- und Rallyefahrer am 16. Dezember 2007 um den Titel des Champion der Champions.

Ekström schlägt Schumacher

Der Veranstalter International Media Productions hatte für das Rennen Fahrer aus der Formel 1, dem Ralleysport, der amerikanischen NASCAR-Serie, dem 24 Stunden Rennen von Le Mans und dem Tourenwagensport eingeladen: der amtierende Champion der Champions Mattias Ekström, der siebenfache Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher und die aktiven Formel 1 Fahrer David Coulthard, Jenson Button, Heikki Kovalainen und Sebastian Vettel gingen an den Start ebenso wie der dreifache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx, der zweifache NASCAR-Champion Jimmie Johnson, der siebenfache Le Mans-Sieger Tom Kristensen, der zweifache Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm und der vierfache American Champ Car-Meister Sebastian Bourdais.

In einem Nerven aufreibenden Finale über drei Runden schlug Mattias Ekström aus Schweden Michael Schumacher. Zwar konnten beide Fahrer in den ersten beiden Läufen jeweils einen Sieg verbuchen, jedoch erkämpfte sich Ekström in der letzten Runde einen kleinen Vorsprung gegenüber Schumacher, der alle Register zog, um mitzuhalten. Im Endspurt auf der Zielgeraden drehte sich der Deutsche leider mit seinem Wagen, so dass Ekström den Titel das zweite Jahr in Folge eroberte.

Ein ganz besonderer Auftrag für die Rennstrecken-Experten von Conway

Im Auftrag der Veranstalter und Mitbegründer des Race of Champions, Fredrik Johnsson und Michèle Mouton, baute FM Conway die etwa 1 km lange, parallel laufende Rennstrecke mit zwei Spuren, auf der die Fahrer in identischen Fahrzeugen gegeneinander fuhren. Ein 40 Mann starkes Team von Conway arbeitete mit Maschinen aus der Wirtgen Group sechs Tage lang rund um die Uhr, bevor die Strecke am 30. November für die letzten Vorbereitungen des Race of Champions an IMP übergeben werden konnte.

Die Präparation der Strecke erforderte viel Umsicht und Präzision: Zunächst legte FM Conway entlang der Doppelspur 8.500 Aluminium-Schutzplatten auf den gepflegten Wembley-Rasen aus und stellte 400 m Autobahn-Leitplanken an den kurvenreichen Teilen der Strecke auf. Anschließend brachte das Team etwa 2.400 t aufbereitetes Fräsgut als Tragschicht für die beiden Fahrspuren auf, dieses wurde dann mit zwei Hamm Walzen vom Typ HD 90 und DV 90 VV verdichtet. Zusätzlich kam eine Tandem-Vibrationswalze vom Typ HD 14 VV aus der brandneuen Compact Line von Hamm zum Einsatz.

Auf die Tragschicht baute Conway mit zwei Vögele Radfertigern vom Typ 1803-1 an die 1.140 t Asphaltbinderschicht und die abschließende Deckschicht ein: „Wir haben die Hamm-Walzen benutzt, weil unser Auftraggeber IMP eine ebene Oberfläche wünschte, die jedoch nicht zu viel Grip haben sollte“, erklärt Nick Burman, Surfacing Director bei FM Conway. „Dabei haben wir Vögele Fertiger und Hamm Walzen eingesetzt, die Teil unseres Maschinenparks sind und angeschafft wurden, weil es sich um sehr hochwertige Maschinen handelt, die wir normalerweise in London auf ziemlich vollen und deshalb engen Straßen einsetzen. Hier werden vielseitige und wendige Maschinen gebraucht, die auch für die großvolumige Produktion geeignet sind.“

Auch der Projektmanager des Veranstalters IMP war davon beeindruckt, wie fantastisch die Maschinen in Wembley funktionierten und wie flexibel und manövrierfähig die Radfertiger im Vergleich zu Raupenfertigern sind, die er einmal auf früheren Race of Champions-Strecken in Frankreich gesehen hatte.

Während des Einbaus setzte Conway auch einen 50-Tonnen Kran ein, um eine Fertigbetonbrücke und Auffahrrampen zur Überquerung der Rennstrecke zu errichten. Hierfür wurden weitere 650 t aufbereiteten Fräsguts zur Verfüllung verwendet. Um Crashbarrieren zu installieren, fräste eine Wirtgen Kaltfräse vom Typ W 50 zudem einen schmalen, flachen Kanal in den Mittelbereich der beiden Fahrspuren.

Zuletzt brachte Conway so genannte „Rumble Pads“ aus Kunststoff im Bereich der Kurven an und die noch frei liegenden Aluminiumplatten sind mit Sand abgedeckt worden, dann konnte nach der Markierung der Fahrbahnen und Reinigung der Flächen die finale Übergabe an IMP erfolgen.

„Wir haben schon früher Rennstrecken gebaut, aber dies ist wirklich das erste Mal, dass wir die Strecke in sechs Tagen bauen und dann in drei Tagen wieder ausbauen mussten“, erklärt Brian Morris, Contracts Director in der Civil Engineering Division von Conway, dennoch konnte die Aufgabe perfekt gelöst werden: „Das Race of Champions ist eine bemerkenswerte Veranstaltung und dementsprechend hatten wir auch eine herausragende Truppe vor Ort im Einsatz.“

Großfräsen mit voller Power auf der Überholspur

Nach dem Race of Champions kehrte Conway schon am frühen Morgen des 17. Dezember in das Wembley-Stadion zurück: Dieses Mal kam ein kleineres Team von 16 Mitarbeitern zum Zug, das weitere drei Tage rund um die Uhr arbeitete, um die 4.400 t Asphalt wieder auszubauen und das Spielfeld in Top-Zustand an das Rasenteam des Wembley-Stadions zu übergeben.

Die wichtigsten Maschinen beim Ausbau der Rennstrecke waren zwei Kaltfräsen, eine W 2000 und eine W 2100, die kontinuierlich eine Flotte von dreißig Lkw mit 20 Tonnen Ladekapazität beluden. Beide Fräsen waren im Akkord in Betrieb und entfernten in einem Maschinenübergang sowohl die beiden Binderschichten als auch die Verschleißschicht und natürlich die Tragschicht aus Fräsgut. Die Schichtdicken variierten zwischen 11 cm und maximal 30 cm. Jede der beiden Hochleistungsfräsen konnte in knapp 3 Minuten einen 20 t Lkw beladen.

Gemäß der Firmenphilosophie von F. M. Conway – das Bauunternehmen hatte letztes Jahr auch die Auszeichnung „National Award Winner for Legacy in Sustainability 2007“ erhalten – wurden die 4.400 t Fräsgut selbstverständlich wieder aufbereitet und bei künftigen Aufträgen wieder verwendet.

„Unsere Wirtgen W 2000 und W 2100 sind Hochleistungs-Kaltfräsen, die sich als ideal für den Wembley-Auftrag erwiesen haben, der ein recht ungewöhnlicher Job für uns war“, fügt Nick Burman hinzu. „Wir besitzen verschiedene Wirtgen Fräsen, die wir für die unterschiedlichsten Aufträge in London einsetzen, besonders für Großprojekte, bei denen wir das Material ausbauen und in derselben Arbeitsschicht wieder einbauen müssen, um die Straße am nächsten Morgen wieder für den Verkehr freizugeben.“

„Die Wirtgen Fräsen sind in dieser Hinsicht unschlagbar, und vor allem meine W 2000 ist wirklich eine tolle Maschine, sehr zuverlässig für die Arbeiten, die wir ausführen“, so der Maschinenfahrer Dave Monk. „Sie hat einen großen Lenkwinkel und ist äußerst wendig, so dass sie auch an sehr engen Stellen arbeiten kann, der Auftrag in Wembley ist für sie deshalb eher normal.“

Der Maschinenführer der W 2100, Ian Broughton, bestätigt seinen Kollegen: „Wembley ist ein sehr wichtiger Auftrag für unsere Firma, und wir haben ihn gern erledigt. Die W 2100 ist eine super Maschine mit hoher Präzision. Ich arbeite jetzt seit 18 Monaten mit ihr, sie ist sehr vielseitig und wendig, und das bei einer beeindruckenden Tagesleistung. Der Caterpillar-Motor mit 710 PS bietet reichlich Leistung.“

Schlüssel zum Erfolg: Planung und Maschinen aus der Wirtgen Group

„Der ganze Wembley-Auftrag ist hervorragend gelaufen“, so Clive Carter, der Projektmanager von F. M. Conway. „Der Schlüssel zum Erfolg waren die sorgfältige Vorplanung und die eingesetzten Maschinen. Das Ausfräsen mit unseren Wirtgen Fräsen lief sehr gut. Wir konnten das gesamte Material, die beiden Binderschichten und die Verschleißschicht plus das Tragschicht-Fräsgut in einem Durchgang ausfräsen. Mit unseren Kehrmaschinen haben wir das wenige Restmaterial von den Aluminiumplatten entfernt und auch diese dann wieder ausgebaut. So konnten wir das Spielfeld schließlich wieder „sauber“ an die Rasenspezialisten des Stadions übergeben.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Wirtgen Group
Claudia Fernus
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53578 Windhagen
Deutschland

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